Achtundsechzig. Beiträge zu Literatur und Zeitgeschichte

Clemens Kammler, Markus Engelns & Ulrike Preußer (Hg.) (2019):
Achtundsechzig

Beiträge zu Literatur und Zeitgeschichte

Seiten: 178
Buch: 29,90
ISBN:978-3-95605-049-7
E-Book: 29,90 €
ISBN:978-3-95605-050-3

(erscheint voraussichtlich im Dezember 2018)

 

Die Zahl 1968 steht nicht nur für die historischen Tatsachen eines besonderen Jahres, sie steht auch für die kulturellen Entwicklungen, die ihm vorausgingen und die in seiner Folge stattfanden. Der Band "Achtundsechzig" untersucht diese Entwicklungen in literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive. Er setzt sich mit zentralen literarischen Werken, bedeutsamen medialen Umsetzungen sowie einflussreichen theoretischen Reflexionen aus dem Kontext der 68er-Bewegung auseinander. Auf eine Rekonstruktion des internationalen Zusammenhangs, in dem die bundesdeutsche 68er-Bewegung steht, folgen Beiträge zu Autoren wie Uwe Timm, Bernward Vesper, Hans Magnus Enzensberger und anderen, die die literarische und kulturelle Debatte der damaligen Zeit entscheidend geprägt haben. Weitere Aufsätze widmen sich dem Einfluss der Bewegung auf die Kinder- und Jugendliteratur und der Aufarbeitung des Themas 1968 im Medium Film.

Inhalt

Zur Einleitung in diesen Band

Ingrid Gilcher-Holtey 
‚1968‘ aus heutiger Sicht. Leitideen, Mobilisierungsdynamik und Wirkungsmacht

Rolf Parr
1968 – Ein Initialereignis und sein Fortleben bei Uwe Timm und der AutorenEdition

Gerhard Rupp 
Bernward Vespers Die Reise – Authentisches Schreiben als ästhetische Revolte?

Tilman von Brand 
Poet des Protestes: Erich Fried

Peter Bekes 
Bleib erschütterbar und widersteh. Peter Rühmkorfs Erinnerungen an die 68er

Clemens Kammler 
„Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.“ Bezüge zu 1968 bei Thomas Brasch

Christian Lüffe 
1968 und der deutsche Film – eine essayistische Bestandsaufnahme

Ulrike Preußer 
Zwischen Anti-Struwwelpeter und Papa Löwe. Antiautoritäres in Text-Bildgeschichten (nicht nur) für Kinder

Klaus-Michael Bogdal 
„Herrschaft, ihres mythischen Mantels entkleidet“: Kritik als Leitmotiv der Essays Enzensbergers vor und nach 1968
 

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